Adipositas in der Jugend – 75 Prozent Fettleber als junge Erwachsene
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Bei drei Viertel der jungen Erwachsenen mit Adipositas wurde eine Fettleber nachgewiesen. Fast 40 Prozent hatten überhöhte Blutfettwerte, knapp zwölf Prozent eine Diabetes-Vorstufe.
Viel zu wenig Ballaststoffe in der Ernährung in Österreich
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Eine Innsbrucker Studie mit mehr als 800 Probanden zeigt: Junge Erwachsene nehmen gerade einmal die Hälfte der täglich empfohlenen Menge zu sich. Und: Es besteht ein Zusammenhang zu Übergewicht.
Transparenz bei Zutaten, Umweltauswirkungen und Verarbeitung notwendig - Übergang zu nachhaltigen Proteinen muss sozial und politisch gestaltet werden.
Pflanzliche Ernährung kann Multi-Krankheitsrisiko reduzieren
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Deutlicher Rückgang bei Multimorbidität bedingt durch Krankheiten wie Krebs oder Diabetes - Laut Wiener Forschenden ist aber kein kompletter Verzicht auf tierische Produkte notwendig.
Auch Abnehm-OP kann Krebsrisiko senken und DNA schützen
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Eine Reihe an Krebserkrankungen nehmen mit steigendem Körpergewicht zu. Ausgegangen wird davon, dass ungefähr 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch Lifestyle und Ernährung verursacht werden.
US-Wissenschafter mit Hinweisen auf negativen Effekt von Nahrungsaufnahme zur Schlafenszeit - Mögliche Erklärung für mehr Herzkrankheiten bei Schichtarbeitern.
Vollkornprodukte wirken sich positiv aus - Der Konsum von rotem Fleisch, Milchprodukten und einigen künstlichen Süßstoffen sollte hingegen beschränkt werden.
Zuckergehalt in heimischen Getränken um fast ein Viertel gesunken
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Erstmals wurde im Durchschnitt ein Zuckeranteil von knapp unter 6,0 Gramm pro 100 Milliliter erreicht, und das, ohne dass die fehlende Süße durch Süßstoffe ersetzt wurde.
Aktivisten erneuerten ihre Forderung nach einer Altersbeschränkung für den Verkauf. Mehr als jeder vierte Minderjährige trinkt regelmäßig derartige Produkte.
In den USA ist die Zahl der Herz-Todesfälle durch Adipositas in zwei Jahrzehnten um jährlich rund fünf Prozent gestiegen. Die Adipositas-Welle könnte einen guten Teil der Errungenschaften zunichte machen.
Junge Influencer präsentieren meist ungesunde Lebensmittel
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Die Forschenden analysierten Videos von sieben deutschsprachigen Influencern. Zwei Drittel der präsentierten Produkte enthielten zu viel Fett, Zucker und Salz.
Neben Netzhautschäden bis hin zu drohender Erblindung, Herzinfarkten, Schlaganfällen etc. durch beschleunigte Atherosklerose und Durchblutungsstörungen der Beine ist bei Diabetes ein fortschreitendes Nierenversagen eine mindestens ebenso gefährliche Langzeitkomplikation.
Nach der Geburt spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Experte Berthold Koletzko erklärt es so: "Wie ein Computer einmal verdrahtet wird, so wird er später dann auch funktionieren."
Jugendliche essen mehr Fleisch als ältere Menschen
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Die Ergebnisse stehen im Widerspruch zu den Erwartungen, dass jüngere Menschen aufgrund ihrer verstärkten Auseinandersetzung mit Umwelt- und Gesundheitsfragen ihren Fleischkonsum reduzieren würden.
Wer täglich zumindest zwei Erdäpfel zu sich nimmt, hat eine um zwölf Prozent geringere Sterblichkeits-Wahrscheinlichkeit. Das ergibt eine norwegische Studie.
Große Studie zu Ernährungsformen und Gesundheit startet
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Die Forscher wollen herausfinden, wie sich das Essverhalten auf Fitness und Gesundheit auswirkt. Die Universität Wien ist eines von insgesamt acht beteiligten Studienzentren.
Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft ab 14. Juni hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) für 46 Snacks die Nährwerte erhoben. Das Fazit: Snacken sollte man eher in Maßen.
Jedes vierte Kleinkind weltweit in Ernährungsarmut
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Von den 181 Millionen betroffenen Kindern sind 65 Prozent in nur 20 Ländern beheimatet. Rund 64 Millionen leben in Südasien und 59 Millionen in Afrika südlich der Sahara.
Für die Studie tranken die Teilnehmerinnen sechs Wochen lang entweder zwei Mal täglich 100 Milliliter Aroniasaft oder eine Placebo-Mischung. "Rund die Hälfte der Frauen hat von Unverträglichkeiten berichtet", so die MedUni Graz.
Rund 420.000 Personen mussten teilweise Mahlzeiten unfreiwillig ausfallen lassen oder hatten einen ganzen Tag nichts zu essen. Knapp 13 Prozent der Befragten mit Minderjährigen im Haushalt hatten in den vergangenen zwölf Monaten Sorge, dass ihre Kinder nicht ausreichend zu essen haben.
Warum wir bei hohen Temperaturen weniger Appetit haben
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Das höhere Temperaturen geringeren Appetit bewirken, war bereits wissenschaftlich bewiesen. Nicht bekannt war allerdings, wieso. Jetzt konnte erstmals der neurologische Signalweg nachgezeichnet werden.
Zu viel an enthaltener Fruktose gelangt aus dem Dünndarm direkt in die Leber. Die Folge kann eine Fettleber sein. Das belegen laut der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) aktuelle Studien.